ZEN MEDITATION

Informationen

Zeiten: Dienstags 19.30 – 21.00 Uhr 

Kursbeginn:  02.Nov. (8 x bis  – 21. Dez 2021)

Kursleiter: Eberhard Kügler

Fester Kurs mit Anmeldung!

 8 x 90 Minuten nur € 129,- ( Für den ersten Kurs Einführungspreis € 119,- !)

 

 

Schon mal meditiert? Nein? Macht nichts. Zumindest haben Sie Interesse, sonst hätten Sie vermutlich nicht bis hierher gelesen.

Zen-Lehrer Eberhard Kügler nimmt Sie in einem neuen Kurs im Yoga Loft Wedel mit in eine kleine Auszeit vom Alltag. Er erklärt, was wichtig ist beim Meditieren: Wie man gut sitzt, atmet, und was man tun kann, wenn die Gedanken dabei ständig um unerfreuliche oder banale Dinge kreisen.

Der 65-Jährige weiß, wovon er spricht: Seit beinahe 50 Jahren praktiziert er Zen-Meditation – mit Höhen und Tiefen. Eine halbe Stunde Zeit nimmt er sich dafür täglich. Und der Effekt?              „Zu Beginn merkt man eher selten einen Unterschied, aber unmerklich hat die Meditation mich eben doch verändert – scheinbar nur sitzen und nichts tun kann ein persönliches Abenteuer sein“.

YogaLoftWedel: Wie und warum sollte ich meditieren?

Eberhard Kügler: Wichtig ist, regelmäßig zu meditieren, so werden Sie mit der Zeit lernen, aufmerksamer mit sich selbst und ihrer Umgebung umzugehen. Auch und vor allem in Stresssituationen hat man dann ein eingeübtes Instrument, das man nutzen kann, um sich zu entspannen, sich wieder zu konzentrieren oder die eigenen Gefühle in schwierigen Situationen schneller zu beruhigen. Das gilt allerdings eher für einen niedrigen oder moderaten Stresslevel. Meditation ist jedenfalls kein Allheil- oder Wundermittel, aber mit etwas Training erwiesenermaßen hilfreich.

YWL: Was für eine Art Meditation bieten Sie im YogaLoft an?

EK: Ich biete hier eine am Zen orientierte Meditation an. Zen hat sich zunächst in China aus dem Zusammenspiel von Buddhismus und Daoismus entwickelt und heißt dort Chan. In den Westen kam diese Srömung nach dem zweiten Weltkrieg vor allem über Japan. Meine Lehrerlaubnis kommt aus dieser Tradition.

YLW: Wie lange muss man denn dabei ruhig sitzen und schweigen?

EK: Wir werden mit kürzeren Phasen beginnen. Alles ist zunächst einmal gut. Aber 25 Minuten sind erfahrungsgemäß hilfreich, um erst mal etwas aus dem Alltag herauszukommen und innerlich ein paar ruhige Momente zu haben. Im Kurs werden wir das dreimal machen, mit zwei Gehmeditationen dazwischen.

YLW: Muss ich denn auch selber üben?

EK: Regelmäßigkeit ist wichtig, ja. Sich also jeden Tag etwas Zeit nehmen. Und wenn es nur fünf Minuten sind, sind diese fünf Minuten besser als nichts. Meist wird die Meditationszeit, zumindest nach meiner Erfahrung, dann sowieso und von selbst länger. Wie immer gilt am Anfang: nicht zu viel vornehmen oder gar machen.

YLW: Und was ist mit meinem „inneren Schweinehund“?

EK: Nun, den kennen wir zum Glück alle ganz gut. Deshalb gibt es ein paar Tricks, damit umzugehen, ihn zu überlisten. Auch darauf gehe ich in dem Kurs ein.

YLW: Haben wir noch eine Frage vergessen?

EK: Eine Frage nicht. Aber man darf keinesfalls übersehen: Zen wurde nicht «erfunden», damit Menschen unter Druck besser funktionieren. Wozu aber? Das ist ein wichtiger Punkt, auf den ich viel Wert lege und entsprechend eingehe.