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MANTRA.
Ein Wort, das dem einen die Seele zum Schwingen bringt und dem anderen nur ein fragendes Stirnrunzeln entlockt.
Im Grunde ist es ganz einfach: Ein Mantra ist eigentlich nur eine Silbe, ein Laut, ein kurzer Vers oder auch nur ein Ton. Was es so besonders macht, ist seine Handhabung und Bedeutung. Traditionell in der Geschichte des Yoga verwurzelt, sagt die tantrische Philosophie, dass die Kraft eines Mantra zum Erwecken des spirituellen Bewusstseins nutzbar gemacht werden kann.Man kann sich sein Mantra aussuchen oder auch von seinem Lehrer ein ganz eigenes erhalten. Je nach Schule und Stilrichtung (z.B. beim Mantra-Yoga). Schon 1.000 v. Chr. wusste man um die kraftvolle Inspiration der Mantras.

Beim Singen oder Sagen eines Mantras bewirkt die Schwingung der Wiederholungen, dass wir uns langsam von unserem eigenen Bewusstsein loslösen, uns dem universellen Bewusstsein öffnen und Eins mit ihm werden. Das mag manchem nun ein wenig zu spirituell erscheinen. Doch kennt man diese Art Zustand auch aus anderen Kulturen und Lebensbereichen. Singen, sich wiederholende Gebete, oder auch das Lauschen der Wellen mit geschlossenen Augen, sind nur einige Beispiele von Wiederholungen, die uns in einen angenehmen Ruhezustand versetzen, welcher uns manchmal Raum und Zeit vergessen lässt.

In der modernen Welt hat das Mantra eine zusätzliche Bedeutung erhalten: Es wird oftmals als hilfreiche Affirmation gewählt. Natürlich werden die kurzen Verse positiv ausgedrückt, wie beispielsweise: „Ich esse nur, wenn ich Hunger habe“. Je nachdem, welches Ziel man erreichen möchte, sucht man sich eine Affirmation aus, die einen kleinen Schritt in diese Richtung weist. Natürlich funktioniert das nicht über Nacht. Man braucht mehrere Wochen oder Monate, bis die positive Affirmation neue Verknüpfungen in unserem Gehirn erzeugt hat und einem somit hilft, neue Gedanken oder Taten umzusetzen. Danach kann man seinen nächsten kleinen Schritt planen. (mehr dazu z.B. von Dr. Doris Wolf)

Beim traditionellen Mantra in seiner eigentlichen Bedeutung bleibt man ihm treu, vertieft sich weiter und weiter (Dhyana) hin zu dem Ziel der Erweiterung des Bewusstseins. Das wohl bekannteste Mantra ist der Ur-Laut „OM“. Es gibt eine Vielzahl von überlieferten Mantras im Sanskrit, die heute ebenso wie vor hunderten von Jahren wirksam sind. Manche nehmen Bezug auf die positiven Eigenschaften von Gottheiten, andere wiederum erzeugen durch ihre Aussprache bzw. ihren Gesang einen bestimmten Ton. Es ist die Frequenz dieser Töne, die ausschlaggebend für den Effekt ist. Für Meditation, Heilung und Stressabbau sind nachgewiesenermaßen die Thetawellen von Bedeutung (Siehe Blog von Marvin Alberg/Neobeats ). Mittlerweile ist eine Art „Industriezweig“ zu diesem Thema entstanden und bietet Theta Meditationsmusik an.

Im Yoga Loft Wedel wählt jede/r Lehrer/In einen eigenen Weg. Manche lassen immer mal wieder ein Mantra einfließen, als gesungenes „OM“ oder als Musik (z.B. ‚Devi Prayer von Craig Pruess/Ananda Devi), dann gibt es ganze Mantra – Stunden oder auch Events zu diesem Thema. Die gesunde Mischung machts.

 

Autorin: Ute Laser

 

 

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